Ölreserven in Deutschland

Mit der Ausschöpfung des vermuteten Förderpotenzials von rund 23 Millionen Kubikmetern Erdöl kann DEA einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der deutschen Energieversorgung leisten. Durch die Erschließung neuer Ölreserven wird die Importabhängigkeit Deutschlands verringert. Bestehende Arbeitsplätze in den Regionen werden gesichert und neue geschaffen.

Verminderung der Importabhängigkeit

Primärenergieverbrauch in Deutschland 2010 Die inländische Ölförderung trägt zur Sicherung der Energieversorgung der Bundesrepublik Deutschland bei. Fossile Energieträger sind weiterhin ein notwendiger Bestandteil im Energiemix. Die Vollversorgung allein durch Erneuerbare Energien ist in den nächsten Jahrzehnten noch nicht möglich. Vorteile der heimischen Suche und Förderung von Erdöl sind die sichere politische Lage, die gute Infrastruktur und die Nähe zu den Abnehmern. Jede im Inland geförderte Tonne Öl verringert die Importabhängigkeit Deutschlands.

Regionaler und nationaler Nutzen

Erdölförderung ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. In strukturschwachen Küstenregionen werden durch die inländische Ölförderung direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen: An der schleswig-holsteinischen Westküste stehen beispielsweise über 1.000 Arbeitskräfte in direktem Zusammenhang mit dem heimischen Öl. Darüber hinaus unterstützen die Förderabgaben die Haushalte der Bundesländer. Schleswig-Holstein hat allein 2014 rund 113 Millionen Euro Förderabgaben erhalten. Insgesamt summieren sich die Förderabgaben mittlerweile auf über eine Milliarde Euro. Die in Schleswig-Holstein und Niedersachsen vermuteten Ölreserven bieten darüber hinaus einen erheblichen volkswirtschaftlichen Nutzen für die Zukunft.

Erdöl im Alltag unerlässlich

Trotz der Energiewende in Deutschland können wir auf das Produkt Erdöl auch in Zukunft nicht verzichten: So ist Erdöl nicht nur die Basis von Benzin, Flugturbinentreibstoff und Heizöl, sondern auch wichtiges Ausgangsprodukt für Kunststoffe und für eine Vielzahl von Alltagsgegenständen. In etwa 6.000 Produkten des täglichen Bedarfs findet der Rohstoff Verwendung.

Erdölbasierte Gegenstände begleiten uns durch den Tag: Ob Zahnbürste oder Shampoo-Flasche, Laptop, Sofa oder Fernbedienung – mindestens 50 Prozent aller Gebrauchsgegenstände basieren auf Erdöl. Auch in Schuhen oder Kleidung aus Kunstfasern ist das schwarze Gold enthalten.

Als Treibstoff im Verkehrssektor bleibt Erdöl darüber hinaus bis 2030 der bedeutendste Energieträger – dies belegt eine aktuelle Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena).